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Freitag, 2. September 2011, 20.00 Uhr c. t. | ||
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Ort: Charité Campus Benjamin Franklin ZKM (Zahnklinik Süd), Hörsaal III Aßmannshauserstr. 4-6 14197 Berlin 2 Fortbildungspunkte Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Für Nichtmitglieder der Gesellschaft für Kieferorthopädie EUR 20,00. Orofaziale Regulationstherapie im Castillo-Morales-Konzept – Unterstützung kieferorthopädischer Behandlung bei neurologisch betroffenen Kindern und Jugendlichen Das Castillo Morales® – Konzept ist ein ganzheitliches, neurophysiologisch orientiertes Behandlungskonzept für die Behandlung von sensomotorischen und orofazialen Störungen bei Kindern und Erwachsenen. Es unterscheidet sich von anderen Konzepten, da eine wichtige Grundlage die Philosophie und Anthropologie der lateinamerikanischen Ureinwohner darstellt, aus der der umfassende Kommunikationsbegriff und die innere Haltung zum Kind entspringen. Respekt vor der Person des anderen und Zutrauen in die Fähigkeiten und Möglichkeiten zur Entwicklung ist Basis jedes zwischenmenschlichen Kontaktes. Das Castillo Morales® – Konzept füllte bei seiner Einführung in Deutschland vor 30 Jahren mit seinem orofazialen Teil eine große Lücke. Es verbindet in gelungener Weise eine ganzheitliche Sicht des Kindes und den neurophysiologischen ganzkörperlichen Zugang zum orofazialen Komplex mit der funktionellen Kieferorthopädie: sowohl vorbereitend und unterstützend für die Zahnregulierung als auch mit rationalem Einsatz kieferorthopädischer Geräte für die Rehabilitation. Zum Konzept gehört der Einsatz der stimulierenden Gaumenplatten, vorbereitend oft auch der Mundvorhofplatten. Begleitend können im Verlauf funktionskieferorthopädische Geräte wie Fränkel, Klammt, Bionator u.a. hilfreich sein. Eine frühzeitige Behandlung mundmotorischer Störungen kann oft schon die Entwicklung von funktionell bedingten Dysgnathien verhindern oder vermindern. Dies gilt z.B. für:
Die therapeutischen Hilfen des Castillo Morales® – Konzepts umfassen ganzkörperliche Einflüsse auf den orofazialen Komplex (Tonusregulierung, Positionen, motorische Ruhehaltung usw.) und direkte Stimulationen im Mund-Gesichtsbereich. Sie bereiten auch den Boden für die Akzeptanz funktionskieferorthopädischer Geräte, und unterstützen während und nach der apparativen Regulation die funktionelle Wirkung. |
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| Dr. Johannes Limbrock | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Dr. med. Johannes G. Limbrock Kinderzentrum München, 81377 München, Heiglhofstr.63
Tel. 01728463938, Mo-Do 089-71009223, abends -855221. |
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