![]() |
Freitag, 13. Januar 2012, 20.00 Uhr c. t. | ||
|
|
|||
|
Ort: Charité Campus Benjamin Franklin ZKM (Zahnklinik Süd), Hörsaal III Aßmannshauserstr. 4-6 14197 Berlin 2 Fortbildungspunkte Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Für Nichtmitglieder der Gesellschaft für Kieferorthopädie EUR 20,00. Möglichkeiten und Grenzen der Invisalign-Therapie Die Kieferorthopädie ist aus den anspruchsvollen Behandlungskonzepten der ästhetischen und funktionellen Zahnheilkunde nicht wegzudenken. Durch innovative Methoden und Apparaturen lassen sich selbst komplizierte Zahnfehlstellungen korrigieren. Kieferorthopädische Behandlungen werden von jugendlichen und erwachsenen Patienten jedoch häufig aus kosmetischen Gründen gescheut, und der Großteil empfindet invasive Multibracketapparaturen als unattraktiv und inakzeptabel. Dem Kieferorthopäden stehen in der heutigen Zeit mehrere „unsichtbare“ Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Eine davon ist das Invisalign-System (Fa. Align Technology, Santa Clara, USA). Nach unserer jahrelangen Erfahrung mit dem System kann die Invisalign-Technik nicht nur als erfolgreiches, wenig bis nicht invasives Behandlungsmittel bei leichten bis moderaten Engständen, Lücken im Frontzahnbereich und gekippten Zähnen verwendet werden, sondern auch in umfassenderen Fällen wie etwa Extraktionen, offenen und tiefen Bissen, dentalen Klasse-II und -III-Behandlungen sowie bei der komplexen Therapie von kraniomandibulären Dysfunktionen oder als kieferorthopädischer Bestandteil einer kombinierten kieferorthopädisch-kieferchirurgischen Behandlung. Die Expansion des Zahnbogens, In- und Extrusionen von einzelnen Zähnen oder Zahngruppen wie beim tiefen Biss, relative Torquebewegungen und die Korrektur von Zahnachsenstellungen sind zum festen Bestandteil der Invisalign-Behandlung geworden. Auch schwarze Dreiecke im Frontzahnbereich, die häufig durch parodontalen Attachmentverlust, divergierende Wurzelstellungen oder ungünstige dreieckige Kronenformen entstehen können, sind mit dieser kieferorthopädischen Behandlungstechnik therapierbar. Mit Invisalign-Teen steht die Technik auch für Kinder und Jugendliche zur Verfügung. Die kieferorthopädische Vorbehandlung bietet oftmals die Voraussetzung für eine optimale konservierende, chirurgische oder prothetische Anschlussbehandlung. Der Vortrag zeigt diese Möglichkeiten der Invisaligntechnik auf und gibt Tips und Hinweise für diese Behandlungsmöglichkeit. |
|||
| Dr. med. dent. Werner Schupp | |||
|
Studium der
Zahnheilkunde in Münster (Westfälische Wilhelms Universität) mit
Abschluß 1985, Promotion 1986 zum Dr. med. dent. Fachzahnarztausbildung 1987 - 1989 an der Westfälische Wilhelms Universität, Münster, Abt. für Kieferorthopädie, Direktorin Frau Prof. Dr. U. Ehmer, Fachzahnarztanerkennung "Kieferorthopädie" 1989, Mitarbeit in
der kieferorthopädischen Praxis
Niedergelassen als Fachzahnarzt für Kieferorthopädie in Köln -
Rodenkirchen seit 1990. Buchveröffentlichung "Funktionslehre in der Kieferorthopädie" (ISBN: 3-928055-03-8) Veröffentlichungen zur Kieferorthopädie, Funktionslehre und Schmerztherapie im In- und Ausland Referententätigkeit in Europa, Brasilien und USA, China Zertifizierter Anwender der Invisalign-Behandlungsmethode - Platin Status invisalign®, Platinum Elite Arzt und Mitglied “Clinical Education Council” A - Diplom Applied Kinesiology (AK) Zertifizierte Ausbildung in Manueller Medizin und Osteopathie für Kieferorthopäden (DGMM / IUK) Rubrikherausgeber Manuelle Medizin und Kieferorthopädie (Springer Verlag) Gründungsmitglied des Initiativkreises Umfassende Kieferorthopädie (IUK) / German Board of Orthodontics and Orofacial Orthopedics (GBO) Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Aligner Orthodontie (DGAO) Visiting Professor, University of Ferrara, Italy (Chairman Prof. Giuseppe Siciliani) Mitglied der Studiengruppe "Zahn und Mensch" |
|
||